Fast sechzig Jahre Leidenschaft… Drei Geschichten der Hingabe…
EIN GEMEINSAMER TRAUM

1962

Das Abenteuer eines weitsichtigen Paares, das davon träumt, sein Projekt zu verwirklichen…

Die Geschichte des Hotels La Perla begann Anfang der 60er Jahre in Sant’Antonino, einem Ort am linken Ufer des Ticino, teils am Piano di Magadino, der um 1930 urbar gemacht wurde, teils an den Hängen der Bergkette, die das Tal durchzieht.

Die eigentliche Geburt der Gemeinde – an den Hängen des sogenannten „Motto del sole“ gelegen, eben weil es die Sonne im Winter für einen Monat oder mehr versteckt – fand in der Zeit zwischen 1820 und 1825 statt, auch wenn diese Gemeinde Wurzeln hat, die bis in die Römerzeit zurückreichen.

Ein wichtiges Datum in der Geschichte des Hotels La Perla ist das Jahr 1962, als Guido Bassi beschließt, Brigitte zu heiraten und ein eigenes Haus zu bauen wo sie gleichzeitig ein Restaurant eröffneten. Bis dahin wohnte Guido im Haus seines Vaters (gleich neben dem heutigen Hotel), wo seine Mutter Delfina das „Grotto Cappella“ führte: ein sehr bescheidenes und unprätentiöses Landgasthaus, gedacht als Nebenerwerb zum Bauernhof, dem Guido nach dem Abschluss der Langenthaler Landwirtschaftsschule einige Jahre widmete.

Aber erst im Jahr 1963 wurde das „La Perla Restaurant mit Unterkunft“ eröffnet. Eine weitsichtige Entscheidung, denn in wenigen Jahren würde es ein starkes demografisches Wachstum der Gemeinde geben, das innerhalb von fast vier Jahrzehnten zu einer Verdreifachung der Einwohnerzahl führte.

Und schon damals hat die Beherbergungskapazität diese Entwicklung vorweggenommen, um den Bedürfnissen einer immer größer werdenden Klientel gerecht zu werden. Das Restaurant bot Platz für 75 Personen, der Speisesaal für 45 und ebenso die Terrasse; es gab 20 Zimmer mit 32 Betten, die Bäder befanden sich auf der Etage.

Es war ein sofortiger Erfolg, obwohl im ersten Monat der Eröffnung die Küche noch nicht fertig war und die Kunden des Hotels ins Grotto Cappella umgeleitet wurden. Mit Guidos Großmutter in der Küche bestand das Menü immer aus Minestrone als ersten Gang und paniertem Schnitzel oder Bratwurst als zweiten Gang.
Damals wechselten sie statt der Speisekarte die Kunden! Kunden, die sich im Laufe der Jahre und bei verschiedenen Gelegenheiten mit großer Freude an die Köstlichkeiten erinnerten, die im Grotto gekostet wurden: „Wir gehören zu denjenigen, die im Grotto Cappella gegessen haben, alles war so gut und echt!“ Offensichtlich waren die Bedürfnisse nicht die von heute, auch wenn diese Samen der Qualität und Authentizität, für ein halbes Jahrhundert weiterhin fruchtbaren Boden in der gastronomischen Philosophie der Familie Bassi finden.

Das ist ein Beweis dafür, dass der Anfang wirklich beneidenswert war. Als es noch keine Autobahn gab – die heute die Durchfahrt auf der alten Via delle Genti viel schneller, aber auch anonymer gemacht hat – und der ganze Verkehr vor dem Hotel vorbeifuhr, bildeten sich nicht nur auf der Straße, sondern auch vor dem Restaurant Schlangen, die darauf warteten, bedient zu werden.

1963

1968

Die Jahre vergingen schnell und auch die Bedürfnisse einer immer aufmerksamer werdenden Kundschaft an die angebotenen Dienstleistungen änderten sich. Im Jahr 1968 wurde das Hotel um ein Schwimmbad erweitert, eine ungewöhnliche Entscheidung für die damalige Zeit, die sich aber als richtig erwies, so dass es auch heute zu den Vorzügen des Hotels gehört.

Eine der Eigenschaften der Familie Bassi war und ist es, Markttrends zu antizipieren; ein entscheidender Aspekt, um adäquat auf die Bedürfnisse der Kunden reagieren zu können und sich mit Professionalität den Herausforderungen einer immer härter werdenden Konkurrenz zu stellen.

Das Erweiterungsprojekt ist genehmigt, und die Zukunft ist bereits in Sicht…

Aus diesem Grund beteiligte sich die Familie Bassi auch am Wachstum der Gemeinde, beginnend 1974 mit dem Bau eines neuen 140 m² großen Bankettsaals, einer 100 m² großen Küche und 8 neuen Zimmern; alles nach den modernsten Kriterien und Qualitätsstandards, die von den Gästen gewünscht und gesucht wurden.

1974

1991

Im Laufe der Jahre wird die Straßenverbindung zwischen Locarno und Bellinzona immer wichtiger: Der Verkehr nimmt leider zu und der Lärm beginnt zu einem Problem für die Ruhe der Gäste zu werden.

Auch in diesem Fall handelt die Familie Bassi prompt und im Januar 1991 werden alle Zimmer umgebaut und durch den Einbau von Schallschutzfenstern, Klimaanlagen, Duschen und Bädern komfortabler gestaltet. Nach zwei Monaten intensiver und gut organisierter Arbeit wurde das Hotel wiedereröffnet und erhielt sofort ein hohes Maß an Wertschätzung bei den Kunden.

Die Verantwortung geht an die neue Generation über, die Zukunft ist gesichert!

1994 ein entscheidender Wendepunkt für die Zukunft des Hotels La Perla: der Sohn Marco (Gemüsebauer) und seine Frau Kathrin (Hotelassistentin), beschließen, den Betrieb weiterzuführen.

Eine Entscheidung, die die Familientradition festigt und die im Laufe der Jahre weitere schöne und bedeutende Gewissheiten bringen wird. Hartnäckigkeit, Wille, Hingabe an ihre Arbeit und der Wunsch, dass sich die Gäste wie zu Hause fühlen, sind weitere Perlen, die dem Diadem der Qualität hinzugefügt werden, dass die Familie Bassi seit jeher auszeichnet. Sie sind aber auch die Faktoren für einen weiteren Anstieg der Nachfrage.

1994

1996

Nur zwei Jahre später – wir schreiben das Jahr 1996 – wurde die Wohnung von Guido und Brigitte, die inzwischen in ein schönes Haus in der Nähe des Hotels gezogen waren, in 5 neue Zimmer umgebaut. Im darauffolgenden Jahr übergaben sie die Leitung an ihren Sohn und dessen Frau, während sie ihnen noch einige Jahre lang Vollzeit halfen.

Um mit der Zeit zu gehen, wurden im Jahr 2000 das Restaurant sowie der Speisesaal neugestaltet und die Bar gebaut. Um den Komfort zu erhöhen, wurden ein Aufzug und ein W-Lan Internetzugang installiert, während das Schwimmbad um eine neue Konstruktion erweitert wurde, die nicht nur den Straßenlärm beseitigt, sondern auch einen überdachten Bereich für Aperitifs oder einen Aufenthaltsraum für Kunden mit den entsprechenden Einrichtungen und einer Dusche beherbergt.

2000

2001

Mit der Genugtuung, ihre „Kreation“ in den liebevollen und kompetenten Händen von Marco und Kathrin heranwachsen zu sehen, beschlossen Guido und Brigitte im Jahr 2001, ihren wohlverdienten Ruhestand zu genießen, jedoch immer bereit, Ratschläge zu geben, wo es nötig ist.

Aber die Innovationen, um auf der Höhe der Zeit zu bleiben, enden hier nicht. Im Jahr 2005 wurde in jedem Zimmer ein Laptop installiert, der kostenlos zur Nutzung des Internets zur Verfügung stand.

2005

2008

Drei Jahre später, im Jahr 2008, erfolgte eine Neugestaltung des Bankettsaals mit einem moderneren Einrichtungsstil. Gleichzeitig wurde die Terrasse zur Veranda, und das neue Logo sowie die Website des Hotels wurden erstellt.

Von Dezember 2010 bis Ende Februar 2011 war das Hotel geschlossen, um in Rekordzeit das gesamte Restaurant, den kleineren Bankettsaal, die Eingänge und die Rezeption zu renovieren. Außerdem wurde das Gebäude um ein Stockwerk aufgestockt und verfügt nun über zusätzliche 13 Zimmer. Das Äußere ist modern, schön und attraktiv – aus dem hellen Gelb ist ein leuchtendes Rot geworden!

Was Marco und Kathrin aber am meisten stolz macht und mit Freude erfüllt, ist, dass die Tradition weitergeführt wird.

Seit 2011 trägt die dritte Generation der Familie Bassi zur Leitung des Hotels La Perla bei: Sabrina ist für die Rezeption zuständig, Nadia und Gianni für das Restaurant.

2011

2015

Ende 2014 wurde beschlossen, das alte „Grotto Cappella“ (Bassi-Vaterhaus) vor dem Hotel durch einen Neubau zu ersetzen. Im April 2015 wurde so die neue Residenz La Perla eingeweiht, gebaut auf 4 Etagen, mit 6 Appartements und 10 komplett ausgestatteten Studios.

Diese erfüllen die Nachfrage vieler Menschen, die nur für wenige Monate im Tessin bleiben. Den Mietern der Residenz stehen natürlich alle Dienstleistungen des Hotels zur Verfügung: Reinigung, Schwimmbad, Restaurant, etc.

Das Schwimmbad des Hotels war, obwohl es bereits 2010 renoviert wurde, in die Jahre gekommen. Im Frühjahr 2017 begannen daher die Arbeiten an einer neuen, moderneren Anlage.
Ein paar Monate später wurde der schöne Edelstahl-Infinity-Pool mit Liegen, Whirlpool-Ecke und Wasserfalldüse eröffnet.

2017

2020/2021

Trotz der Schwierigkeiten durch die Pandemie wollen wir mit der Zeit gehen. Deshalb renovieren wir erneut 20 der 41 Zimmer im Hotel.

Ab Frühjahr 2021 bieten wir moderne und komfortable Zimmer mit Minibar und Safe an. Auf diese Weise sind wir sicher, dass wir die Bedürfnisse unserer treuen Gäste bestmöglich erfüllen können.

Heute

Die Familientradition: Der Ehrgeiz der Großeltern und die Leidenschaft der Eltern setzen sich dank der dritten Generation mit Erfolg fort…

Eine spannende Zukunft, drei Generationen Know-how, fast sechzig Jahre Geschichte…
Dank an Sie!